Ergebnisse der 3. Runde
Tisch TNr Teilnehmer Punkte - TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
1 4. Lehmann, Edwin (2) - 1. Rau, Uwe (2) 1 : 0
2 2. Aden, Meino (2) - 6. Reins, Henning (2) = : =
3 10. Walker, Friedhelm (1½) - 3. Rickers, Gerd (1½) remis
4 8. Börner, Joachim (1½) - 5. Waldmann, Benjamin (1½) 0 : 1
5 7. Grott, Manfred (1) - 18. Stürmeyer, Robert (1) 1 : 0
6 14. Vinke, Friedrich (1) - 9. Bosman, Arie (1) 0 : 1
7 16. Wallat, Stephan (1) - 11. Schmidtke, Tim (1) 0 : 1
8 12. Kühne, Peter (1) - 20. Vierling, Paul (1) 1 : 0
9 19. Rehberger, Robert (1) - 13. Freese, Hermann (1) remis
10 22. Seemann, Wilfried (1) - 15. Loots, Friedhelm (½) 0 : 1
11 17. Tinnemeyer, Heiko (0) - 25. Addicks, Dr. Addick (½) 1 : 0
12 26. Stengl, Walter (0) - 21. Rehfeld, Rolf (0) 0 : 1
13 23. Krause, Armin (0) - 24. Heyer, Johann (0) - : +

Eine Sache zum Turniergeschehen! Vorab im allgemeinen, wir sind bei den Fehntjer Open nicht bei einem Profi-Turnier und so kann man hier und da auf Wunsch auch mal etwas lockerer miteinander umgehen und bei einigen Sachen agieren. Es ging hierbei um die Uhrenumstellung. Wenn 40 Züge gespielt worden sind muss die Uhr nicht gleich umgestellt werden! Erst wenn das "Plättchen" bei einem Gegner fällt wird der Schiedsrichter/Turnierleiter gerufen und der hat die Uhr umzustellen und nicht einer der Mitspieler! Dabei gilt, dass beide Mitspieler die Uhr beachten sollten und einer von beiden dann zum Turnierleiter kommt! (Hier mach ich die Ausnahme gegenüber einem Profiturnier: "Wenn beide Spieler damit einverstanden sind, kann auch einer der beiden Mitspieler die Uhr umstellen" Keinesfalls aber darf einer von beiden frei nach belieben die Uhr umstellen!!!). Lieber ist mir, dass der Turnierleiter benachrichtigt wird und dieser die Umstellung macht, damit es da keine Ärgernisse und Ungereimtheiten gibt!

Der heutige dritte Spieltag hatte es schon in sich und wie es sich bei den Fehntjer-Open gehört, gab es auch schon eine Überraschung. Fangen wir also mit dieser und dem Brett 1 an. Edwin Lehmann schaffte es den "eigentlichen Favoriten" dieses Turniers Uwe Rau zu schlagen. Lange Zeit hatte ich das Gefühl, dass Uwe die bessere Stellung hat, vor allem als er die offene D-Linie einnahm und die Türme verdoppelte. Edwin verteidigte das aber sehr gut und ich rechnete mit einem Remis. Saubere Leistung Edwin. Das macht es an der Spitze jetzt natürlich sehr interessant.

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In der Partie an Brett 2 kam es zu einer Einigung auf Remis. Meino Aden war krank und somit verhindert (Gute Besserung hier noch mal von meiner Seite). Meino wollte die Partie eigentlich abgeben, aber ich sprach vorher noch mit Henning Reins seinem Gegner und der ließ mich ein kampfloses Remis eintragen! Eine sehr faire und sportliche Sache und verdient Erwähnung!

An Brett 3 einigten sich Friedhelm Walker und Gerd Rickers auf Remis. Das hätte auch schon eher passieren können, aber Friedhelm wollte sicher sehen ob da noch was geht.

Eine äußerst kampfbetonte Partie gab es auch an Brett 4 zwischen Joachim Börner und Benjamin Waldmann. Wie Joachim mir hinterher sagte, schoss er einen Bock und verlor damit seinen Turm. Damit war die Partie erledigt und Benjamin gewann.

Sehr schnell gewann Manfred Grott an Brett 5 gegen Robert Stürmeyer. Robert spielte schon die Eröffnung schlecht und als ein Angriff mit einem Bauern auf den Königsflügel folgte, der eigentlich noch zu meistern war, zog er auch noch absolut falsch. Robert hätte abwarten können und den Bauern im Falle des Schlagens auf g einfach wieder genommen, dann hätte er seine Stellung noch weiter verteidigen können. Mit dem vorziehen seines f-Bauern in der Situation machte er den entscheidenden Fehler und Manfred startete eine schöne Mattkombination!

 Die Partie an Brett 6 erinnerte mich ein wenig an eine Frau, welche einen Teig knetet. Man sagt ja: Je länger der Teig geknetet wird, desto besser wird der Kuchen... so war es bei dieser Partie. Ein enger Stellungskampf, beide "kneteten" sich durch, ein Kampf um Raum, verbissen standen sich die Figuren eng gegenüber und Arie Bosman hatte am Ende etwas mehr Erfolg dabei als Friedrich Vinke und gewann.

Einen harten Kampf gab es auch an Brett 7 zwischen Stephan Wallat und Tim Schmidtke. Beide versuchten während der Partie den Gegner in die Falle zu locken, aber beide sahen auch alles. Zum Schluss hatten beide noch 6 Bauern, König und einen Turm auf dem Brett. Tim stand etwas besser, aber trotzdem hätte Stephan das sicher remis halten können. Einen Konzentrationsfehler von Stephan nutzte Tim dann aber eiskalt aus und die Partie war für ihn gewonnen!

An Brett 8 saßen sich Peter Kühne und Paul Vierling gegenüber. Peter gewann nach gutem Spiel.

Tja, soll ich es tun? Ja, ich mach es Hermann Freese wird jetzt "Dusel-Hermann" An Brett 9 spielte er gegen Robert Rehberger und bis zum Mittelkampf sah die Partie gleichwertig aus. Dann aber machte Hermann einen Abtauschfehler und Robert stand im Vorteil. Eigentlich war die Partie bei einer sehr guten Stellung von Robert gewonnen, aber Hermann wurschtelte sich da wieder irgendwie raus schaffte noch das Remis...

An Brett 10 spielten Wilfried Seemann und Friedhelm Loots gegeneinander. Schnell schaffte es Friedhelm sich einen Vorteil zu erspielen. Bei sonstigem Figurengleichstand hatte sich Friedhelm die Qualität gegen eine Leichtfigur erarbeitet. Friedhelm schien es locker nach Hause gespielt zu haben und gewann.

Heiko Tinnemeyer spielte an Brett 11 gegen Dr. Addick Addicks. Eine ganze Weile war die Partie ausgeglichen. Addick verpasste es aber in einer Situation den Springer von Heiko zu gewinnen. Leider brach dann irgendwann die Konzentration bei Addick ein und es folgten mehrere Fehler. Heiko setzte sich nachher klar durch!

An Brett 11 siegte nach langem Kampf Rolf Rehfeld gegen Walter Stengl. Nachdem es Rolf anfangs gelang auf Walters Königsflügel einzubrechen, er dann aber die Zügel locker ließ, kam Walter wieder ins Spiel. Am Ende und nach langem hin und her hatten sicher beide mal die Chance zu gewinnen.

An Brett 12 gab Armin Krause die Partie gegen Johann Heyer kampflos ab.